Jubiläumsjournal
Eröffnung Kultursommer
Pressekonferenz vom 16. April
Erste Einblicke ins Programm: Kaiserslautern bereitet sich auf die Kultursommer-Eröffnung vor.

Kaiserslautern eröffnet den Kultursommer Rheinland-Pfalz 2026
Am ersten Maiwochenende wird Kaiserslautern zum Zentrum der rheinland-pfälzischen Kulturszene: Die Stadt richtet die offizielle Eröffnung des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2026 aus. Der landesweite Kultursommer erstreckt sich in diesem Jahr vom 1. Mai bis zum 31. Oktober und umfasst mehr als 250 Projekte und Veranstaltungen im ganzen Bundesland.

Im Fokus des Eröffnungswochenendes steht ein vielseitiges Kulturprogramm, das unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ zahlreiche Veranstaltungsorte miteinander verbindet. Besonders am Samstag, 2. Mai, wird die Innenstadt zur großen Kulturmeile: Vom Museum Pfalzgalerie über das Pfalztheater und die Fruchthalle bis hin zum Schillerplatz und zur Stiftskirche reiht sich ein Programmpunkt an den nächsten.
Das Angebot richtet sich an alle Generationen und lädt dazu ein, Kultur nicht nur zu erleben, sondern auch aktiv mitzugestalten. Offiziell eröffnet wird der 35. Kultursommer Rheinland-Pfalz unter anderem von Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Kulturministerin Katharina Binz.
Bereits am Freitagabend, 1. Mai, beginnt das Wochenende mit einem musikalischen Auftakt: In der Kammgarn sorgt ein Doppelkonzert für die passende Einstimmung. Das international bekannte Moka Efti Orchestra sowie die britische Band Nubiyan Twist greifen den Klang der 1920er Jahre auf und interpretieren ihn zeitgemäß neu.
Am Samstag erstreckt sich das Programm von den Vormittagsstunden bis weit nach Mitternacht. Entlang der Kulturmeile erwartet die Besucherinnen und Besucher ein breites Spektrum an Veranstaltungen – viele davon bei freiem Eintritt. Im Museum Pfalzgalerie beginnt der Tag bereits am Vormittag mit geöffneten Ausstellungen, einem offenen Atelier und einem Konzert der Deutschen Radio Philharmonie. Ergänzt wird das Angebot durch Performances, Tanzworkshops und interaktive Formate wie ein Oldtimer-Fotoshooting. Am Abend sorgen Lichtkunst und Filmprojektionen für besondere visuelle Erlebnisse.

Auch weitere Orte beteiligen sich mit eigenen Programmpunkten:
Die BBS II präsentiert mit „Golden Reloaded: Damals. Heute. Wir.“ eine großformatige Installation von Schülerinnen und Schülern. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium lädt zu einem Kulturcafé im Stil der 1920er Jahre ein, inklusive Theater, Musik und Ausstellung. Im Außenbereich zeigt das TheatreFragile eine interaktive Performance, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzt.
Musikalisch und partizipativ wird es am Nachmittag mit einem offenen Workshop und Flashmob des Improvisationsorchesters „Zusammen-Spiel!“ und dem Berliner Stegreif Orchester. Auch das Pfalztheater bietet ein umfangreiches Programm mit Lesungen, Konzerten, Theater und Mitmachaktionen für alle Altersgruppen. Ein besonderer Höhepunkt am Abend ist das Konzert von DOTA & Band mit Texten von Mascha Kaléko. Im Anschluss folgt eine große After-Show-Party im Theaterfoyer.

Im Stadtraum setzen weitere Highlights Akzente: An der Rathausfassade zeigt das Bencha Theater spektakuläre Luftartistik, während nach Einbruch der Dunkelheit eine großflächige Lichtinstallation das Gebäude in Szene setzt. Auf dem Willy-Brandt-Platz sorgt das Artisjok-Theater mit einem Stück für die ganze Familie für Unterhaltung.
In der Fruchthalle widmet sich eine Ausstellung den „Goldenen Zwanzigern“ in Kaiserslautern, ergänzt durch ein Konzert des Kareol Tanzorchesters. Auf dem Schillerplatz erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Open-Air-Programm mit Konzerten, Lesungen und Mitmachformaten. Parallel dazu findet in der Stiftskirche ein Konzertprojekt statt, das sich künstlerisch mit der Frage auseinandersetzt, wie „golden“ die 1920er Jahre tatsächlich waren.

Am Sonntag klingt das Kulturwochenende mit weiteren Veranstaltungen aus.
Bei der Vorstellung des Programms betonte Oberbürgermeisterin Beate Kimmel die Bedeutung der Zusammenarbeit vieler kultureller Akteure in der Stadt und hob das Eröffnungswochenende als besonderen Beitrag zum 750-jährigen Stadtjubiläum hervor. Auch Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck würdigte die Vielfalt des Programms, das sowohl unterhaltsame als auch reflektierende Perspektiven auf die 1920er Jahre bietet.

Die Veranstaltungsorte sind zentral gelegen und größtenteils fußläufig erreichbar. Zudem bestehen gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr sowie Parkmöglichkeiten in der Innenstadt. Für ausgewählte Veranstaltungen, unter anderem in der Kammgarn, im Pfalztheater, in der Fruchthalle und in der Stiftskirche, läuft bereits der Vorverkauf.
Ein ausführliches Programmheft wird in Kürze in der Stadt ausliegen und ist außerdem online verfügbar.


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