Eine Stadt im Nationalsozialismus Die Wiederentdeckung einer filmischen Dokumentation
Zwölf Jahre und zwölf Tage
Am 8. März 1933 weht die Hakenkreuzfahne erstmals am Kaiserslauterer Rathaus. Weiße Fahnen empfangen die Amerikaner am 20. März 1945. Zwölf Jahre und zwölf Tage hat die Herrschaft des Nationalsozialismus in Kaiserslautern gedauert.
Der Film zeigt Stationen der Machtergreifung, die Rolle von Schule und Hitlerjugend. Kaiserslautern als Gauhauptstadt, Judenverfolgung und vorzeitiger Sprengung der Synagoge, die Kriegsvorbereitungen, die Heimkehr der Soldaten nach dem Frankreichfeldzug, den Krieg an der Heimatfront und die Zerstörung der Stadt in drei Bombenangriffen.
Historische Film- und Bildsequenzen, Tondokumente und Zeitzeugenaussagen verdichten sich zu einer beklemmenden Chronik der braunen Schreckensjahre.
Vor Beginn der Ausstrahlung einer technisch neu bearbeiteten Fassung, unterhält sich VHS-Direktor Michael Staudt mit dem Filmemacher Andreas Pech über die Hintergründe der Entstehung des Films, den er seinerzeit zusammen mit dem Leiter des Medienzentrums Wolfgang Jung produziert hat.
750 Jahre Stadt Kaiserslautern dürfen nicht gefeiert werden ohne eine historische Einordnung und Berücksichtigung der zwölf Jahre und zwölf Tage unter nationalsozialistischer Herrschaft.
Der Film wurde 1998 in der VHS uraufgeführt.
Wo
Friedenskapelle
Wann
7.3.2026
Veranstalter
Volkshochschule Kaiserslautern
Offizielle Informationen



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